Wie der ORF heute berichtet, sollen durch eine aktuell diskutierte EU Verordnung ab 2013 im SEPA-Raum alle derzeit üblichen Kontonummern Geschichte sein. Ab dann werden auch im Inland ausschließlich die jetzt schon für den Auslandszahlungsverkehrs verpflichtenden IBAN und BIC Codes zu verwenden sein.
Der Staat spart Geld und vergeudet Lebenszeit
Meinung von Andreas Koller, Redakteur der Salzburger Nachrichten, zum Thema ob der Staat auch bei Familien sparen darf. Die Antwort ist ja, aber dabei sollten die Politiker zum Beispiel bei der Bildung den Bürgern nicht noch mehrfach schwer überwindbare Hürden in den Weg legen.
Lebenszeit kostet auch die Europäisierung der heimischen Studiengänge: Früher konnte, wer rasch studierte, in vier Jahren seinen Doktor machen. Heute ist man nach drei Jahren bestenfalls Bachelor mit ungewissen Berufsaussichten, man muss – so man einen Studienplatz findet – ein Master- und eventuell ein Doktoratsstudium anhängen und hat, wenn man endlich fertig ist, die Mitte der 20 überschritten.
Aktion gegen Lebensmittelvergiftungen
Bei hohen Außentemperaturen kann es auch im Kühlschrank gefährlich warm werden. Die Stadt Wien verschenkt nun Thermometer für Kühlschränke. Denn um die Qualität und Genussfähigkeit von leicht verderblichen Lebensmitteln zu gewährleisten, ist eine durchgängige Kühlung unumgänglich, wurde am Dienstag in einer Rathaus-Aussendung betont.
Kostenlose Bestellungen können über die Lebensmittel-Hotline der Magistratsabteilung 38 unter der Rufnummer 01/4000-8090 erfolgen. Bei der Tonbandansage ist die Auwahl 2 zu treffen.
Es sei unbedingt notwendig, den Regler auf eine Temperatur von maximal acht Grad Celsius einzustellen. Im Tiefkühlschrank sind mindestens minus 18 Grad nötig, hieß es.
[via derStandard]
Zehn Jahre EADS
Gestern vor zehn Jahren wurde die EADS, die European Aeronautic Defence and Space Company, gegründet. Mit Airbus ist die EADS nach Boeing der zweitgrößte Flugzeugbauer der Welt. Doch durch das Gemeinschaftsprojekt der Deutschen mit den Franzosen und den großen politischen Einflüssen der beiden Ländern gibt es andauernden Rivalitäten. Trotzdem ist das Projekt eine Erfolgsgeschichte. Mittlerweile baut Airbus jährlich mehr Flugzeuge als der große Konkurrent Boeing aus den USA.
Bis zum heutigen Tag sind rund fünf Milliarden Passagiere mit dem Airbus-Bestseller geflogen, alle sechs Sekunden hebt ein Jet von einem Flughafen ab – und die Nachfrage wächst weiter. Von Dezember an sollen jeden Monat 38 grüne Zigarren die Werkshallen durchlaufen, zwei mehr als heute.
Parkscheine per App buchen
Seit einigen Tagen gibt es im iTunes App Store das Programm Parkscheine Österreich. Wer sich das Parkschein legen in Österreich per Telefon vereinfachen möchte, der kann nun anstelle von SMS verschicken dieses App um € 1,59 installieren.
Neues Design bei flickr
Auf flickr tut sich wieder etwas. Registrierte Mitglieder dürfen schon jetzt das kommende Design begutachten. Die größte Änderung ist, dass die Bilder in der Einzelansicht künftig großer angezeigt werden. Aber auch die Navigation, das Seitenlayout selber und die Steuerelemente wurden verändert. Erfreulich ist, dass bei den heutzutage üblichen großen Bildschirmen die Fensterbreite besser ausgenutzt wird. Bei Klick auf das Foto wird dieses nun auf schwarzem Hintergrund dargestellt. Auf den Favoritenseiten werden nun circa doppelt so viele Bilder wie früher angezeigt. Hier ist es möglich zwischen dem neuen und dem alten Design hin und her zu switchen.
Bestandskunden bevorzugt
Als Kunde eines Mobilfunknetzbetreibers hatte wahrscheinlich fast jeder schon einmal das Gefühl, dass nur ein Neukunde etwas zählt. Bestandskunden sind die zweite Liga. Doch das ist nicht überall so: Wie Benm berichtet, werden Bestandskunden von O2 England das neue iPhone 4 zuerst erhalten. Neukunden werden sich paar Wochen länger gedulden müssen. Da sollten sich die Netzbetreiber in Österreich was abschauen.
Lehren aus der Ölkatastrophe
Die Süddeutsche Zeitung schreibt in einem vor einigen Tagen erschienenen Artikel, dass es zu einfach ist, wenn der amerikanische Präsident Obama jetzt mit allen Mitteln gegen den Ölkonzern BP vorgeht.
Der US-Präsident bläst sich mal wieder ordentlich auf. Den BP-Konzern, so schimpft der aufgebrachte Mann im Weißen Haus nach sechs Wochen andauernder Ölpest im Golf von Mexiko, werde er „vor Gericht bringen“.
Neben einigen wenigen Konkurrenten von BP ist der Konzern dafür zuständig, dass alle Industriestaaten ihren Standard halten können.
Der Ölkonzern schafft neben Konkurrenten wie Exxon oder Shell den Schmierstoff heran, den die USA und alle Industrienationen brauchen, um ihre Wirtschaft in Gang zu halten und den Lebensstandard ihrer Bürger zu halten. Wir sind alle BP.
und weiter…
Zwischen Ölindustrie und Industriegesellschaft besteht eine gefährliche Kumpanei. Die sorgte dafür, dass bislang keine ausreichende Entwicklung von Alternativen für das Erdöl in Gang gesetzt wurde. Es ist auf lange Sicht kein Energieträger in Sicht, der die gewaltigen Ölmengen ersetzen könnte, die jeden Tag verbrannt werden.
